Achtsamkeit und Selbstmitgefühl

Achtsamkeitsbasierte Verfahren gelten als Weiterentwicklung des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes und erhalten in der Psychotherapie eine immer größere Bedeutung. Achtsamkeit und Annahme in Bezug auf psychische Schwierigkeiten erfordern ein kontra-intuitives Verhalten, das den meisten Menschen zunächst fremd erscheint und erlernt werden muss: Wenn wir ein als eher unangenehm empfundenes Gefühl wie Angst oder Traurigkeit erleben, haben viele den automatischen Impuls, sich abzulenken, das Gefühl zu bekämpfen oder sich gar zu verurteilen. Ein achtsamer Umgang mit Gefühlen, erfordert eine Haltung des sich Öffnens allen inneren Erlebnissen gegenüber, ohne diese einzuteilen in gut oder schlecht, erwünscht oder unerwünscht; eine Haltung, die alles freundlich einlädt, neugierig ist und nichts ablehnt.

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